
Handaufzucht
Als ich 1992 mit der Zucht begann und mein
erstes Paar Graupapageien zusammen stellte, machte ich mir noch keine Gedanken
über die Handaufzucht. Zu meinem erstaunen vertrugen die beiden sich so gut das
sie nach 3 Wochen gleich 3 befruchtete Eier legten, die das Weibchen dann auch
ohne Probleme ausbrütete und nach etwa 4 Wochen schlüpften 3 Graupapageienbabys.
Aber nach etwa 3,5 Wochen bemerkte ich das
die Babys nicht mehr richtig gefüttert wurden von den Eltern, also blieb mir
nichts weiter übrig als sie heraus zunehmen. Doch vorher befragte ich mich bei
einer Bekannten wie und was ich ihnen denn füttern muss. Und nach ein paar
Stunden am Telefon und einigen Büchern weiter wusste ich, wie ich die Babys groß
bekomme.
Nun setzte ich mich daran und mahlte die
Sonnenblumenkerne, Haferflocken und noch ein paar Zutaten mit einer alten
Kaffeemühle zu einem Pulver und vermischte alles miteinander und nach dem
anrühren gabs noch einen Teelöffel von einem Hipp Gläschen dazu.
So hab ich meine ersten paar
Graupapageienbabys groß bekommen. Später hab ich dann fertigen Futterbrei wie
z.b. von Dr. Harrison oder von Kaytee genommen weil es einfacher ist als die
Körner zu mahlen. Nur zu Dr. Harrison Aufzuchtfutter ist nur zu sagen das es für
meinen Geschmack zu teuer ist.
Und warum sollte man nicht versuchen mittels
Handaufzucht ein Papageienbaby zu retten das von seinen Eltern nicht mehr
gefüttert wird? Die "sogenannten Züchter" die behaupten sie werfen befruchtete
Eier weg oder sind "Gegen Handaufzucht"....wer soll das glauben?



text & gestaltung
© 2008/2011 by tommy